Wohn-Riester: So nutzen Sie die staatliche Förderung für Ihre Immobilie
Ein Wohn-Riester, eine staatlich geförderte Form der Immobilienfinanzierung, die auf die Altersvorsorge ausgerichtet ist. Auch bekannt als Riester-Förderung für Wohnraum, ermöglicht es Ihnen, Geld für den Kauf oder Bau Ihrer eigenen Wohnung oder Ihres Hauses zu sparen — mit Zuschüssen vom Staat, die direkt auf Ihr Konto fließen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Riester-Verträgen, die nur für Rentenprodukte gelten, ist Wohn-Riester speziell darauf ausgelegt, dass Sie Ihr eigenes Zuhause finanzieren — und gleichzeitig fürs Alter vorsorgen.
Was viele nicht wissen: Sie können Wohn-Riester nicht nur beim Neubau nutzen, sondern auch bei der Anschaffung einer bestehenden Immobilie, bei Sanierungen oder sogar bei der Rückzahlung einer Baufinanzierung. Der Staat zahlt pro Jahr bis zu 1.750 Euro Zuschuss — je nach Kindern und Einkommen. Und wenn Sie Kinder haben, gibt’s zusätzlich bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr. Das ist kein kleiner Betrag, besonders wenn Sie die Förderung über 20 Jahre hinweg nutzen. Aber: Sie müssen die Förderung richtig einsetzen. Wer sie nur als zusätzliche Rente sieht, verpasst den eigentlichen Vorteil: die direkte Reduzierung Ihrer Baufinanzierungskosten.
Wohn-Riester funktioniert nur, wenn Sie die Mittel tatsächlich für Wohnraum verwenden — nicht für Möbel, nicht für die Terrasse, nicht für die neue Küche. Die Bank oder der Förderanbieter prüft genau, wofür das Geld verwendet wird. Und wenn Sie später verkaufen, müssen Sie die Förderung zurückzahlen — es sei denn, Sie kaufen sich eine neue Immobilie und übertragen die Förderung. Das ist ein häufiger Fehler: Leute denken, sie können das Geld einfach auszahlen lassen und es für andere Dinge nutzen. Das funktioniert nicht. Wohn-Riester ist kein Bargeldbonus, sondern ein Baufinanzierungsinstrument, ein staatlich unterstütztes Finanzierungsinstrument, das den Erwerb von Wohnraum mit langfristiger Altersvorsorge verknüpft. Es ist ein Werkzeug — und wie jedes Werkzeug muss man es richtig anwenden.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Förderung ist nicht für jeden verfügbar. Sie brauchen einen Wohnraum, der als Hauptwohnsitz gilt, und Sie müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rente einzahlen, bekommen die Förderung nicht — es sei denn, sie schließen einen privaten Riester-Vertrag ab. Auch wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen, müssen Sie die Wohnung selbst bewohnen. Vermietung ist nicht erlaubt — zumindest nicht, ohne die Förderung zu verlieren. Das ist kein Nebenprodukt, das ist die Regeln.
Die meisten, die Wohn-Riester nutzen, tun es, weil sie eine Immobilie wollen — und die Förderung ist einfach zu gut, um sie zu ignorieren. Aber die Erfahrung zeigt: Wer sich nicht vorher informiert, verliert Geld. Wer glaubt, dass die Förderung automatisch kommt, irrt. Sie müssen einen Antrag stellen, die richtigen Dokumente einreichen, und die Förderung muss mit Ihrer Baufinanzierung verknüpft sein. Es gibt keine automatische Überweisung. Und wer die Fristen verpasst, verliert die Zuschüsse für das ganze Jahr.
Wenn Sie jetzt überlegen, ob Sie eine Immobilie kaufen oder bauen, dann ist Wohn-Riester eine der besten Möglichkeiten, um die Kosten zu senken — vorausgesetzt, Sie wissen, wie es funktioniert. In der folgenden Liste finden Sie Artikel, die genau das erklären: Wie Sie die Förderung beantragen, welche Kosten wirklich abgedeckt werden, warum viele Anbieter sie falsch verkaufen, und wie Sie vermeiden, dass Ihr Zuschuss wieder abgezogen wird. Es geht nicht darum, mehr zu sparen — es geht darum, die Förderung richtig zu nutzen.